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Grund-, Werkreal- und Förderschule Gerstetten

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Comeniusprojekt „FAMILIES R US“ an der GHFöS Gerstetten gestartet

Lange Monate der Vorbereitungszeit sind vorbei. Endlich nimmt das Comeniusprojekt, an dem die Grund-, Haupt- und Förderschule Gerstetten als eine von 500 Schulen in Deutschland teilnimmt, Gestalt an. Eindrücke vom Start der Comenius-Schulpartnerschaft, die mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert wurde, sammelten die Gerstetter Projektkoordinatorinnen Birgit Stark-Gommel und Andrea Grimm bei einem viertägigen Partnerschaftstreffen in Antwerpen.

Voller Spannung auf Neues und mit vielen eigenen Ideen im Kopf machten sich die beiden Gerstetter Lehrerinnen auf den Weg nach Belgien, um an der „Stedelijke basisschool De Letter“ in Antwerpen einerseits eine ganz andere Art von Schule und Unterricht kennen zu lernen und andererseits die konkrete Planung des Projekts mit ihren Kollegen aus Guissona (Spanien), Antwerpen (Belgien), Stord (Norwegen), Dublin (Irland) und Birmingham (Großbritannien) zu beschließen.

B. Stark-Gommel und A. Grimm auf dem Weg ins Schulhaus

Auf dem Weg ins Schulhaus

Zum Projektstart sollen demnach durch Klassenbriefe möglichst viele Schüler in das Projekt involviert werden und somit erste Kontakte auf Schülerebene geknüpft werden. Außerdem bestimmt jede Schule ein Comeniusmaskottchen, das im Laufe der zwei Projektjahre eine Reise durch Europa machen wird und aus jeder Schule etwas Landestypisches mitbringen wird. Bis zum nächsten Treffen in Spanien, das im Februar 2010 stattfindet, bereitet jede Schule einige Seiten für eine gemeinsame Ausgabe des „Family-Newspapers“ vor.

Kl. 3b schreibt im Dez.08 weihnachtsgrüße

Unsere Klasse 3b schreibt im Dezember 08 Weihnachtsgrüße

Unsere Weihnachtskarte im Schaukasten am Eingang der Schule

Unsere Weihnachtskarte im Schaukasten am Eingang der Schule

Besonders gespannt waren die Gerstetter Lehrer natürlich auf das belgische Schulsystem und den Unterrichtsstil, der bei Unterrichtsbesuchen gut beobachtet werden konnte. So untersteht der Kindergarten und die sechsjährige Grundschule einer gemeinsamen Leitung, was den Übertritt ins Schülerleben sicherlich erleichtert. Auffällig waren die Disziplin der belgischen Schüler, die sich z. B. vor und nach der Schule im Hof aufstellen mussten, und andere didaktische Ansätze im Bereich Lesen- und Schreibenlernen. Organisiert war die Antwerpener Schule als Ganztagsschule, allerdings wurde kein Mittagessen angeboten.

Antwerpen 09-02
Antwerpen 09-01

Ein weiterer Höhepunkt war das kulturelle Beiprogramm, bei dem der Bürgermeister zu einem Empfang in das geschichtsträchtige Rathaus einlud (siehe Gruppenbild).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Teilnehmer sich viel über das schulische Arbeiten austauschten und so manche neue Anregung bekamen. Gleichzeitig lernten die beiden Projektkoordinatorinnen wieder den einen oder anderen Aspekt des deutschen Schulsystems schätzen.